Was ist Krav Maga?

Krav Maga ist ein zweckorientiertes Selbstverteidigungssystem, das den Anwender befähigen soll, mit minimalem Aufwand und reflexartig anzuwendenden, einfachen Techniken maximalen Erfolg zu erreichen. Krav Maga ist somit kein Kampfsport und auch keine Kampfkunst.
Im Krav-Maga-Training werden sowohl Techniken aus den Bereichen Boxen, Kickboxen, Messerkampf, Stockkampf, Bodenkampf, Aikido, Karate, Judo, Jiu-Jitsu sowie einigen anderen Systemen eingesetzt. Dabei werden die, ohnehin bei jedem Menschen vorhandenen, reflexhaften Abwehrbewegungen auf eine Art und Weise geschult, die es erlaubt, sie in bedrohlichen Situationen einzusetzen.

Im Krav-Maga-Training müssen keine speziellen Abläufe eingehalten werden; die gelernten Grundbewegungen werden lediglich mit anderen dynamischen Zügen kombiniert. Diese Improvisationsfreiheit erlaubt es, sich der betreffenden Situation schnellstmöglich anzupassen.

Henry S. Jacobs Camp>Wikipedia-Auszug: Die Ursprünge des Krav Maga  gehen auf den 1910 in Budapest geborenen Imrich Lichtenfeld zurück, der in Pressburg aufwuchs. Lichtenfeld war als Boxer und Ringer erfolgreich und hatte von seinem Vater, einem Polizisten, Jiu-Jitsu-Techniken gelernt. Nach seiner Tätigkeit in der Armee adaptierte Imrich Lichtenfeld das militärische Krav Maga für Polizisten und Zivilisten. Dazu wurden die Techniken der nichtmilitärischen Rechtslage angepasst (Notwehr).

Ist Krav Maga nur für junge und sportliche Menschen geeignet?

Nein. Krav Maga wurde entwickelt, um auch untrainierte Menschen innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes Niveau in der Selbstverteidigung zu bringen. Es ist also unabhängig von Alter und Geschlecht für jeden erlernbar. Auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gibt es Selbstverteidigungskonzepte.
Weitere Informationen und DEMO-Videos findest du unter anderem hier: akma.at

Geht es beim Krav Maga nur um’s Kämpfen?

Nein. Im Krav-Maga-Training werden neben den Verteidigunsaspekten auch verbale und nonverbale Deeskalationsmöglichkeiten vermittelt und in Rollenspielen trainiert. Denn ein nicht stattgefundener Kampf ist immer noch die beste Alternative!